Outdoor schon zu Hause – Umweltschutz fängt beim Einkauf an

Machen wir Sport oder andere Aktivitäten in der Natur, gehen wir dort in der Regel mit unserem Ambiente recht sorgsam um. Leider tun das nicht alle Menschen und nicht selten findet man in Parks oder im Wald nach wie vor Plastik und andere Abfälle in der Botanik. Das einfachste ist in dem Moment aufheben und ab damit in die nächste Mülltonne. Selbst Profisportler wie Bergsteiger machen das wie selbstverständlich und es hat sehr wenig Sinn, sich über die Verursacher aufzuregen, denn die scheint es immer wieder zu geben, selbst wenn die Strafen noch so hoch wären.

Immer mehr Müll

Es ist schon irgendwie eine Ironie des Schicksals, aber es scheint tatsächlich immer mehr Müll zu geben, obwohl doch angeblich so viel dagegen getan wird. Wirklich? Es ist zwar gelungen, nach Jahren die Plastiktüten aus den Supermärkten zu verbannen, wenn wir aber mal genauer hingucken, ist dafür fast jedes Obst und Gemüse heute einzeln in Plastik-Beutelchen, Folien oder Netzen verpackt. Da scheint also einiges falsch zu laufen. Warum? Das liegt wohl am meisten daran, dass sehr viel Obst und Gemüse kaum noch aus der EU stammt, sondern aus Ägypten, Israel oder sonst wo, je nachdem von welchem Land der Erde es gerade günstiger importiert werden kann. Kaffee to go und Fastfood-Industrie sparen auch nicht gerade mit Müllverpackungen, und entsprechende Verordnungen lassen immer sehr lange auf sich warten.

Müll vermeiden

Wem seine Umwelt etwas wert ist, denn rund ein Drittel aller Plastikabfälle landen irgendwann im Meer, der sollte schon beim Kauf von Lebensmitteln darauf achten, nicht das zu kaufen, was unnötig viel mit Plastik eingepackt ist. Gleiches gilt auch für alle anderen Handelswaren. Das Spiel mit dem „Verpackung im Handel lassen“ ist auch nicht wirklich eine Lösung, denn der wirft sie schließlich auch in den Müll. Viele Menschen haben über Pfandflaschen und -dosen ein recht gutes Umweltbewusstsein in Sachen Müll entwickelt, es gilt halt jetzt nur noch, das Ganze zu optimieren. Machen Sie bitte mit!

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