OneWayBiking – der etwas andere Fahrradausflug in Hamburg

Die Stadt Hamburg bietet Fahrradfreunden auf eigener Webseite im Stadtgebiet und Umfeld 15 Fahrradrouten mit einer Gesamtlänge von rund 400 Kilometern an. Darüber hinaus gibt es einen Online-Fahrrad-Routenplaner und vom ADAC einen sehr ausführlichen Radplan von Hamburg, in dem sogar „Zone-30-Straßen“ ausgewiesen sind, damit man sich vornehmlich in verkehrsberuhigten Bereichen mit seinem Rad bewegen kann. Das Angebot der Stadt für Fahrradfahrer ist sehr umfangreich, hat aber einen Haken: Meist steigen die Leute nämlich nicht vor der Haustür auf ihre Fahrräder, sondern fahren mit dem Auto zu Sammel- oder Startparkplätzen und beginnen dort ihre Fahrradausflüge, auch beim Jogging.

Outdoor sollte auch „draußen“ bleiben!

Es hat schon etwas Merkwürdiges an sich, wenn Naturliebhaber kilometerweite Strecken mit dem Auto zurücklegen, um Aktivitäten an der frischen Luft nachzugehen. Im Schnitt bis zu einer Stunde (Hin- und Rückweg) wird mit Abgasen die Umwelt verpestet, um dann eine Stunde joggend oder radfahrend Mutter Natur zu genießen. Das kann doch nicht im Sinn des Erfinders sein. Wer also in der freien Natur Sport oder eine andere Freizeitaktivität machen will, sollte damit (wenn möglich) bereits direkt vor der Haustür anfangen.

One-Way-Biking – der etwas andere Fahrradausflug

Mit Routenplanern, Stadt- und Radkarten lassen sich heutzutage sehr schnell und einfach Routen für Fahrrad-Ausflüge planen. Je nach körperlicher Fitness sowie Lust und Laune kann man auf einfacher Strecke gut einen 50 bis 60 Kilometer entfernten Ort erreichen, sofern man eine mittlere Geschwindigkeit von zehn bis 15 Stundenkilometern zugrunde legt. Das entspräche dann in etwa vier bis fünf Stunden reiner Fahrzeit auf dem Rad. Startet man direkt morgens nach dem Frühstück von zu Hause, erreicht man sein Ziel ganz sicher im Laufe des Nachmittags, selbst, wenn irgendwo unterwegs die eine oder andere kleine Pause eingelegt wird. Am Zielort kann man dann gemütlich essen, ein wenig Sightseeing machen, baden, usw. Danach kommt der eigentliche Gag des One-Way-Bikings. Man fährt nämlich nicht mit dem Rad, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück, die in der Regel Fahrräder (insbesondere am Wochenende) gratis transportieren.