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Warum werden Outdoor-Aktivitäten immer wichtiger?

Vor einiger Zeit wurde ein interessanter Test bekannt, in dem aus einem DIN-A4-Blatt jeweils zehn Firmensymbole (links) und zehn Blätter und Samen (Eichel, Tannenzapfen, etc.) abgebildet waren. Zu den Bildern gab es je ein Feld, um die entsprechenden Namen einzutragen. Während sich Grundschüler noch einigermaßen über Wasser halten konnten, war bei Teenagern und jungen Erwachsenen gar nichts mehr zu holen. Unterm Strich ein totales Debakel, denn das einzige, was alle sofort erkannten, waren die Firmensymbole wie Apple, Mercedes, Nike, Facebook, usw., während viele Teilnehmer noch nicht mal ein Eichenblatt oder eine Eichel wiedererkannten.

Outdoor-Aktivitäten in und um Hamburg haben immer etwas mit Natur und Umwelt zu tun, und wir können nach wie vor im Wald, Park oder auf weiter Flur viel über unsere Umwelt lernen, von der wir wissen, dass sie geschützt werden muss. Wenn man die Natur nicht kennt und begreift, wie Ökosysteme funktionieren, wie soll man dann nachvollziehen, wie sie geschützt werden müssen? Der reale Bezug zu unserer Umwelt und Natur geht langsam aber sicher verloren, sodass wir kaum etwas davon merken, sofern wir mit den Ergebnissen eines derart einfachen Tests konfrontiert werden. Aber auch im Bereich der gängigen Lebensmittel, wie bei Getreidesorten, wird es schon eng. Wer Weizen-, Roggen- und Haferähren sauber voneinander trennen kann, macht eher den Eindruck eines Ernährungsexperten, als den eines allgemein Gebildeten. Corn Flakes gelten als Müsli und Nektar als Saft, es wird immer konfuser.

Es wird zwar immer wieder gern von einer notwendigen Reformierung des Bildungssystems gesprochen, aber wenn es um die grundlegendsten Dinge der Allgemeinbildung geht, strauchelt die Kenntnis bereits bei Umwelt und Natur. Ob sich solche Defizite mit der vielseitig diskutierten Digitalisierung beheben lassen können, sei dahingestellt. Es scheint zumindest aus heutiger Sicht sinnvoller zu sein, den nächsten Familienausflug in die Natur Hamburgs wieder ins Programm der Freizeitgestaltung aufzunehmen und aktive Outdoor-Aktivitäten zu fördern. Der Mensch fühlt sich üblicherweise in der Natur sehr wohl und mit etwas Zeit lässt sie sich auch wieder neu entdecken.

Die Top 10 der beliebtesten, deutschen Outdoor-Aktivitäten

Je nach Standort ist das mit den Top 10 Outdoor-Aktivitäten in Deutschland ganz verschieden. Bestimmte Freizeitaktivitäten (Segeln oder Windsurfen) sind in vielen Regionen alleine deshalb nicht so sehr angesagt, weil die räumlichen Bedingungen (Seen und Flüsse) in der näheren Umgebung fehlen. Das ist in Hamburgs Natur nicht der Fall, dafür fehlen Berge und sehr oft der natürliche Schnee. Die folgende Liste ist regional geprägt, bezogen auf Deutschlands Norden, in anderen Regionen mag das ganz anders aussehen.

1. Windsurfen

Seit den 60er Jahren wurde das Surfen (Wellenreiten), vor allem aus Kalifornien (USA), in die Welt getragen und verband sich, wo es keine Brandung gab, mit dem Segeln. So entstand das Windsurfen.

2. Snowboarden

Das Snowboardfahrern ist wie Surfen, aber im Schnee. Der Snowboarder fährt mit Lift, Gondel oder Bahn auf den Berg und fährt dann einfach wieder ins Tal. In Hamburg geht das im Snow Dome.

3. Segeln

Segelschiffe kennt man aus der Antike, wo sie zunächst als Kriegs-, dann als Handelsschiffe dienten. Der Beginn des Sportsegelns liegt etwa im 17. Jahrhundert (erste Yachtclubs).

4. Bouldern

Im Grunde ist Bouldern nichts anderes als Bergsteigen, eben nur ohne Kletterseil und -gurt. Eine Sicherung erfolgt durch Hilfestellung der Kollegen. Ein Trendsport und seit den 90ern beliebt.

5. Reiten

Ein Klassiker wie das Segeln. Erste Aufzeichnungen über Reitkünste gehen ins 4. Jahrhundert zurück. Am bekanntesten sind Pferderennen, Spring- und Dressurreiten.

6. Stand Up Paddling

Absolut neuer Trend- und Modesport bei dem man kniend oder stehend auf einem Brett paddelt.

7. Tauchen

Sporttauchen ist jung und erst seit den 50er bzw. 60er Jahren bekannt. Nach Perlen, Korallen und Schwämmen tauchte man aus kommerziellen Gründen allerdings schon 4500 v. Chr.

8. Longboarden

Wie Surfen oder Snowboarden, aber auf der Straße mit eigenem Antrieb.

9. Wandern

Mit endlos vielen modernen Varianten wie Geocaching ein absoluter Klassiker und wahrscheinlich genauso alt wie die Menschheit.

10. Yoga

Immer beliebter wird Yoga, ein Training für Körper und Geist unter freiem Himmel, in Grünanlagen und Parks.

Neue Geschäftsidee: Live-Casinos mit Outdoor-Aktivitäten

Wer des Öfteren im Internet unterwegs ist, dem begegnen sie ständig, die Pop-Up Fenster und Werbespots von Online-Spielcasinos. Wer gerne Glücks- und Casino-Spiele wie Roulette, Poker oder Blackjack spielt, ist dort bestens aufgehoben. Die großen Anbieter sind sehr seriöse Unternehmen und bieten auf ihren Portalen alle Arten von Spielen an. Selbst Wetten für viele Sportereignisse und Fußball-Toto sind möglich. Einfach online registrieren, ein persönliches Konto eröffnen und schon kann das Zocken beginnen. Alle Anbieter können recht einfach über „casino review“ oder „online casino review“ überprüft werden, indem man nach dem entsprechenden Casinonamen wie „Sinspins“ sucht und sich die Bewertungen durchliest. Sehr viele Online-Spielcasinos machen sehr lukrative Angebote mit Startguthaben, sodass es zumindest am Anfang keine direkten Verluste gibt. Um neue Spiele kennenzulernen, gibt es auch Spielvarianten, bei denen es nur um Punkte geht. Die Online-Casinos sind, insbesondere wegen ihrer Flexibilität, derzeit äußerst beliebt, tun sich aber etwas schwer, im realen Leben für sich zu werben und Fuß zu fassen.

Suche nach neuen Geschäftsmodellen

Üblicherweise ist das Betreiben von Glücksspiel-Einrichtungen mit alten, etablierten Unternehmen und Lizenzen abgedeckt. So gibt es seit jeher auch in Hamburg eine Reihe von Spielbanken und -casinos. Direkte, öffentliche Werbung für Glücksspiele ist gerade wegen der Gefährdung Minderjähriger sogar gesetzlich verboten. Wodurch Online-Casinos in letzter Zeit immer öfter von sich reden machen, sind Casino-Cafés und -Hotels bzw. -Restaurants, die eine Kombination zwischen Gastronomie und Glücksspiel-Casino herstellen. Eine clevere Marketing-Strategie, um in diesen bestehenden Markt einzudringen.

Outdoor-Aktivitäten und Spielcasino

Eine ganz neue, sehr innovative Marketing-Strategie wäre eine Kombination von Outdoor-Aktivitäten wie Bouldern, Bungee-Springen oder Parcours für BMX, Skateboard oder Läufer mit Gastronomie und Spielcasino. Eine Art Erlebnispark für Genuss und Risiko. Wenn nicht der Nervenkitzel und das immer größere Risiko Outdoor-Extremsport und Casino-Spiele verbindet, was denn dann? Denkbar wäre sogar, dass beim Spielen Gutscheine oder Rabatt-Coupons für die vorhandenen Outdoor-Aktivitäten und die angebundene Gastronomie gewonnen werden könnten. Auf jeden Fall haben Kombi-Gewerbe eine große Zukunft, denn einfach ist langweilig!

Sind E-Bikes wirklich sinnvoll oder nur eine Art Modeerscheinung?

Blickt man auf die etwa 200-jährige Geschichte des Fahrrades zurück, war immer der Antrieb durch menschliche Kraft das charakteristische Merkmal. Ein klassisches Freizeit- und Breitensportgerät und darüber hinaus ein ausgesprochen günstiges Fortbewegungsmittel. Seit einigen Jahren boomt regelrecht der Verkauf von E-Bikes, auch „Pedelecs“ genannt. Zu Recht?

E-Bikes sind Fahrräder, die mit einem kleinen elektrischen Hilfs- bzw. Zusatzmotor ausgestattet sind und ausgesprochen schnell werden können, sogar bis zu 50 Kilometer in der Stunde. Doch der Elektroantrieb hat nicht nur Vorteile, denn er macht Fahrrad und Konstruktion schwerer. Zwei wesentliche Bauarten sind dabei zu unterscheiden:

  • standardmäßig eingebaute E-Motoren
  • nachgerüstete E-Motor-Antriebe

Mit der zweiten Variante, dem Nachrüsten, sollte man sehr vorsichtig umgehen, denn für den E-Antrieb, mit seinem zusätzlichen Gewicht, Zubehör, und anderes, die höheren Belastungen, insbesondere die Geschwindigkeit, ist ein normales Fahrrad unter Umständen nicht ausgelegt. Diese Option sollte mit einem Fahrradmechaniker sehr gründlich geprüft werden.

Auf die Motivation kommt es an

Wer ein E-Bike nur kauft, um beispielsweise Steigungen zu überwinden, die ihn ansonsten vom alltäglichen Gebrauch des Fahrrades oder einer wochen-endlichen Fahrradtour, aus sportlichen oder gesundheitlichen Aspekten, abgehalten haben, der trifft beim Sinn und Zweck dieser Erfindung genau ins Schwarze. Wenn allerdings nur das günstige und schnelle Herumflitzen durch den Stadt- oder Berufsverkehr im Vordergrund steht, dann wird es gefährlich. Die Unfälle mit E-Bikes häufen sich, weil schnelle E-Bikes leicht von Autofahrern unterschätzt und übersehen werden.

Der Umwelt zuliebe?

Energie, auch wenn sie aus der Steckdose kommt, sollte nicht verschwendet werden und der verstärkte Gebrauch von E-Bikes (als Ersatz des konventionellen Fahrrades) stellt einen zusätzlichen Stromverbrauch dar, den es vorher nicht gab. Batterien und Akkus, auch das wissen wir alle, sind Sondermüll und in jedem Supermarkt stehen dafür Sammelbehälter bereit. Auch die Herstellung all des zusätzlichen Elektro-Zubehörs ist nicht gerade das, was man unter sorgfältigem Umgang mit Ressourcen versteht. Der Sinn und Zweck eines E-Bike-Kaufs sollte am Ende gut überlegt sein.

Fazit: Sollten wir nicht vielleicht doch lieber weiterhin in die Pedale treten?