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Soziale Aspekte bei Outdoor-Aktivitäten nicht vergessen

Gerade Outdoor-Aktivitäten haben etwas sehr Angenehmes, denn sie stehen üblicherweise nicht unter dem allseits vorhandenen Konkurrenz- und Leistungsdruck. Wer gemeinsam in der Natur Hamburgs eine Radtour macht, kommt auch gemeinsam ans Ziel. Gleiches gilt für Boots-, Wander- oder Klettertouren. Der Langsamste bestimmt immer das Fortkommen der Gruppe und man nimmt liebend gern auf ihn Rücksicht. Obwohl einige Outdoor-Aktivitäten in Hamburg mehr in Richtung Individualsport gehen, ist der soziale Gruppengedanke zum Glück nach wie vor federführend.

Gerade in letzter Zeit haben viele größere deutsche Städte wie Hamburg eineige Erfahrungen gemacht, wie der Umgang mit neuen Mitbürgern mit Migrationshintergrund aussieht und man arbeitet an Integrationsprogrammen. Denken wir an die Inklusions- und Integrationsschulen zurück, stellen wir fest, dass viel mehr möglich ist, als vielleicht zunächst angenommen wurde. Leider gibt es aber nach wie vor noch ein ganz besonderes Defizit bei der Integration von Mitmenschen mit einer Behinderung oder von Menschen mit Migrationshintergrund bei jeglicher Art von sportlichen Aktivitäten.

Fast alle Outdoor-Aktivitäten sind gerade wegen des fehlenden Wettbewerbs nahezu prädestiniert, um diesbezüglich einen Mehrwert in die Gesellschaft zu bringen, aber von Outdoor-Events oder -möglichkeiten für Mitmenschen mit einer Behinderung fehlt weitestgehend jede Spur. Dabei ist es doch gerade der medizinische Fortschritt im Bereich von Prothesen, der durch den Einsatz moderner Robotik ganz hervorragende Ergebnisse erzielt hat. Natürlich gibt es die Paralympics oder besondere Sportveranstaltungen für körperlich behinderte Menschen, aber wer ist denn im normalen Leben schon Leistungssportler? Die Mehrheit doch wohl eher nicht.

Integration ist von Haus aus ein bilateraler Prozess, der das Aufeinanderzugehen auf beiden Seiten fordert. Die Seite mit dem Handicap ist aber in der Regel nicht diejenige, die den ersten Schritt tut. Sie nimmt jedoch jede noch so kleine Aufforderung, mitzumachen, mit größter Freude entgegen und beteiligt sich gern an allen möglichen Aktivitäten. Leider gibt es sehr wenige Sportinstitutionen, die damit werben, auch hilfsbedürftigen Mitmenschen ein entsprechendes Ambiente zu bieten. Ein sehr wichtiger Schritt, der gemacht werden sollte, denn mit Schulen allein ist es nicht getan.

Outdoor schon zu Hause – Umweltschutz fängt beim Einkauf an

Machen wir Sport oder andere Aktivitäten in der Natur, gehen wir dort in der Regel mit unserem Ambiente recht sorgsam um. Leider tun das nicht alle Menschen und nicht selten findet man in Parks oder im Wald nach wie vor Plastik und andere Abfälle in der Botanik. Das einfachste ist in dem Moment aufheben und ab damit in die nächste Mülltonne. Selbst Profisportler wie Bergsteiger machen das wie selbstverständlich und es hat sehr wenig Sinn, sich über die Verursacher aufzuregen, denn die scheint es immer wieder zu geben, selbst wenn die Strafen noch so hoch wären.

Immer mehr Müll

Es ist schon irgendwie eine Ironie des Schicksals, aber es scheint tatsächlich immer mehr Müll zu geben, obwohl doch angeblich so viel dagegen getan wird. Wirklich? Es ist zwar gelungen, nach Jahren die Plastiktüten aus den Supermärkten zu verbannen, wenn wir aber mal genauer hingucken, ist dafür fast jedes Obst und Gemüse heute einzeln in Plastik-Beutelchen, Folien oder Netzen verpackt. Da scheint also einiges falsch zu laufen. Warum? Das liegt wohl am meisten daran, dass sehr viel Obst und Gemüse kaum noch aus der EU stammt, sondern aus Ägypten, Israel oder sonst wo, je nachdem von welchem Land der Erde es gerade günstiger importiert werden kann. Kaffee to go und Fastfood-Industrie sparen auch nicht gerade mit Müllverpackungen, und entsprechende Verordnungen lassen immer sehr lange auf sich warten.

Müll vermeiden

Wem seine Umwelt etwas wert ist, denn rund ein Drittel aller Plastikabfälle landen irgendwann im Meer, der sollte schon beim Kauf von Lebensmitteln darauf achten, nicht das zu kaufen, was unnötig viel mit Plastik eingepackt ist. Gleiches gilt auch für alle anderen Handelswaren. Das Spiel mit dem „Verpackung im Handel lassen“ ist auch nicht wirklich eine Lösung, denn der wirft sie schließlich auch in den Müll. Viele Menschen haben über Pfandflaschen und -dosen ein recht gutes Umweltbewusstsein in Sachen Müll entwickelt, es gilt halt jetzt nur noch, das Ganze zu optimieren. Machen Sie bitte mit!

Die Top 10 der beliebtesten, deutschen Outdoor-Aktivitäten

Je nach Standort ist das mit den Top 10 Outdoor-Aktivitäten in Deutschland ganz verschieden. Bestimmte Freizeitaktivitäten (Segeln oder Windsurfen) sind in vielen Regionen alleine deshalb nicht so sehr angesagt, weil die räumlichen Bedingungen (Seen und Flüsse) in der näheren Umgebung fehlen. Das ist in Hamburgs Natur nicht der Fall, dafür fehlen Berge und sehr oft der natürliche Schnee. Die folgende Liste ist regional geprägt, bezogen auf Deutschlands Norden, in anderen Regionen mag das ganz anders aussehen.

1. Windsurfen

Seit den 60er Jahren wurde das Surfen (Wellenreiten), vor allem aus Kalifornien (USA), in die Welt getragen und verband sich, wo es keine Brandung gab, mit dem Segeln. So entstand das Windsurfen.

2. Snowboarden

Das Snowboardfahrern ist wie Surfen, aber im Schnee. Der Snowboarder fährt mit Lift, Gondel oder Bahn auf den Berg und fährt dann einfach wieder ins Tal. In Hamburg geht das im Snow Dome.

3. Segeln

Segelschiffe kennt man aus der Antike, wo sie zunächst als Kriegs-, dann als Handelsschiffe dienten. Der Beginn des Sportsegelns liegt etwa im 17. Jahrhundert (erste Yachtclubs).

4. Bouldern

Im Grunde ist Bouldern nichts anderes als Bergsteigen, eben nur ohne Kletterseil und -gurt. Eine Sicherung erfolgt durch Hilfestellung der Kollegen. Ein Trendsport und seit den 90ern beliebt.

5. Reiten

Ein Klassiker wie das Segeln. Erste Aufzeichnungen über Reitkünste gehen ins 4. Jahrhundert zurück. Am bekanntesten sind Pferderennen, Spring- und Dressurreiten.

6. Stand Up Paddling

Absolut neuer Trend- und Modesport bei dem man kniend oder stehend auf einem Brett paddelt.

7. Tauchen

Sporttauchen ist jung und erst seit den 50er bzw. 60er Jahren bekannt. Nach Perlen, Korallen und Schwämmen tauchte man aus kommerziellen Gründen allerdings schon 4500 v. Chr.

8. Longboarden

Wie Surfen oder Snowboarden, aber auf der Straße mit eigenem Antrieb.

9. Wandern

Mit endlos vielen modernen Varianten wie Geocaching ein absoluter Klassiker und wahrscheinlich genauso alt wie die Menschheit.

10. Yoga

Immer beliebter wird Yoga, ein Training für Körper und Geist unter freiem Himmel, in Grünanlagen und Parks.

Ist „immer extremer“ das Spiegelbild unserer Zeit?

Wer kennt es nicht das berühmte Motto im Outdoor-Extremsport? „Immer weiter, höher, schneller!“, aber vor allem immer „riskanter und extremer“. Es scheint eine Sucht zu sein, die diese Akteure zu immer neuen Höchstleistungen gegen ihre eigenen Grenzen treibt. Da springen Menschen vom höchsten Gebäude der Welt, dem „Burj Khalifa“ in Dubai oder fahren in hunderten von Metern Höhe auf einem Stahlseil mit einem Mountainbike über eine Schlucht. Der eine fährt mit einem Düsenfahrrad über 300 Stundenkilometer und der nächste springt aus 40.000 Metern Höhe (fast aus dem All) im freien Fall mit einem Fallschirm ab und bricht dabei die Schallmauer. Jeder normale Mensch hält diese Leute zunächst für völlig krank, zieht danach auf der anderen Seite allerdings innerlich den Hut vor ihnen.

Was ist das? Schon Wahnsinn oder noch Sport?

Was es noch alles gibt

Es sind aber nicht nur Formen des Extremsports wie Fassaden-Klettern, Bungee-Springen, Militär-Parcours oder die zuvor genannten Extrem-Events, die offensichtlich das erreichbare Limit immer weiter hinausschieben. Piercings, Brandings, Tattoos, Implantate und andere Exzesse körperlicher Modifikationen (Richtung Star Wars oder Star Trek Außerirdische) nehmen immer bizarrere Formen an. So hat sich angeblich erst kürzlich eine Engländerin die Kuppe ihres kleinen Fingers amputiert und trägt diese jetzt in Alkohol konserviert in einem Fläschchen als Kettenanhänger am Hals. Was wird das, wenn wir mal an ein Ende kommen? Oder gibt es vielleicht gar keine Grenzen und Hemmschwellen mehr und alles was irgendwie geht, ist auch erlaubt?

Wer zieht die Bremse?

In gewisser Hinsicht sind wir alle bereits auf dem Weg in diese Richtung, wenn wir zum Beispiel an die mittlerweile zum gesellschaftlichen Schick gehörenden Schönheitsoperationen denken. Flaten hier, Lippen da, Brust zu klein oder zu groß, Augenbrauen, Nase, alles kann man heute bereits korrigieren, sofern es gut geht. Auch bei der Nahrung machen wir nicht mehr halt. Eis mit Bier oder Thunfisch-Geschmack oder Schokolade mit geräuchertem Speck.

Nutzen Sie Outdoor-Aktivitäten als digitale Auszeit

Wir hören und lesen es in den Medien immer wieder, das sog. Zivilisationskrankheiten wie Depressionen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen oder Migräne immer weiter um sich greifen. Viele Menschen leiden unter einer generellen, unterschwelligen Nervosität. Ob das jetzt unmittelbar mit dem ständig steigenden Medienkonsum zusammenhängt, sei dahin gestellt, der Verdacht liegt allerdings sehr nahe. Laut Medienberichten konsumiert der Mensch bis zu 10 Std. täglich irgendwelche Medien. Musik, Filme, Spiele und Internet dominieren den Alltag. Arbeitsplätze ohne PC oder Control Panel gibt es kaum noch. Selbst Psychologen müssen Rechnungen schreiben oder die Steuererklärung abgeben. Zu den großen Veränderungen der letzten Jahrzehnte in der Gesellschaft gehören einfach das Internet und die mobile Kommunikation. Die Funknetze werden immer flächendeckender und die Strahlenbelastungen immer größer. Viele Experten warnen sogar schon vor dem neuen 5G Netz, dass bis in den Bereich von 20 bis 100 GHz vordringen soll.

Was zu viel ist, ist zu viel

Der Tag hat bekanntlich nur 24 Stunden. Wenn die Werte aus Statistiken zu Umfragen stimmen, verbringt der Durchschnittsdeutsche, also auch jeder Hamburger, 4–6 Std. am Tag an seinem Smartphone (Media, Internet, Spiele, etc.), 1,5-2,5 Std. vor dem Fernseher und ca. 1 Std. mit Telefonieren. Musik hören, Filme sehen und Videospiele (X-Box, Playstation, etc.) kommen noch dazu. Wer ca. 7 Std. schläft und 8-9 Std. arbeitet, kann sich jetzt sehr einfach ausrechnen, wie viel Zeit ihm noch für persönliche, soziale Kontakte und zum Leben bleiben. Nämlich so gut wie keine.

Ruhig mal abschalten

Gerade Outdoor-Aktivitäten sind wie geschaffen, Geist und Seele mal eine Pause zu gönnen. Die Natur in und um Hamburg herum ist traumhaft schön. Nutzen Sie ihre Freizeit für eine kleine digitale Säuberungsaktion im Kopf. Nichts ist so dringend, als dass es nicht eine oder zwei Stunden warten könnte. Die Menschheit ist tausende von Jahren ganz ohne Smartphones ausgekommen, dann sollte es doch heute auch noch für einen Nachmittag klappen – oder? Gönnen Sie ihrem Körper ab und zu eine digitale Auszeit und schalten einfach mal ab.

Neue Geschäftsidee: Live-Casinos mit Outdoor-Aktivitäten

Wer des Öfteren im Internet unterwegs ist, dem begegnen sie ständig, die Pop-Up Fenster und Werbespots von Online-Spielcasinos. Wer gerne Glücks- und Casino-Spiele wie Roulette, Poker oder Blackjack spielt, ist dort bestens aufgehoben. Die großen Anbieter sind sehr seriöse Unternehmen und bieten auf ihren Portalen alle Arten von Spielen an. Selbst Wetten für viele Sportereignisse und Fußball-Toto sind möglich. Einfach online registrieren, ein persönliches Konto eröffnen und schon kann das Zocken beginnen. Alle Anbieter können recht einfach über „casino review“ oder „online casino review“ überprüft werden, indem man nach dem entsprechenden Casinonamen wie „Sinspins“ sucht und sich die Bewertungen durchliest. Sehr viele Online-Spielcasinos machen sehr lukrative Angebote mit Startguthaben, sodass es zumindest am Anfang keine direkten Verluste gibt. Um neue Spiele kennenzulernen, gibt es auch Spielvarianten, bei denen es nur um Punkte geht. Die Online-Casinos sind, insbesondere wegen ihrer Flexibilität, derzeit äußerst beliebt, tun sich aber etwas schwer, im realen Leben für sich zu werben und Fuß zu fassen.

Suche nach neuen Geschäftsmodellen

Üblicherweise ist das Betreiben von Glücksspiel-Einrichtungen mit alten, etablierten Unternehmen und Lizenzen abgedeckt. So gibt es seit jeher auch in Hamburg eine Reihe von Spielbanken und -casinos. Direkte, öffentliche Werbung für Glücksspiele ist gerade wegen der Gefährdung Minderjähriger sogar gesetzlich verboten. Wodurch Online-Casinos in letzter Zeit immer öfter von sich reden machen, sind Casino-Cafés und -Hotels bzw. -Restaurants, die eine Kombination zwischen Gastronomie und Glücksspiel-Casino herstellen. Eine clevere Marketing-Strategie, um in diesen bestehenden Markt einzudringen.

Outdoor-Aktivitäten und Spielcasino

Eine ganz neue, sehr innovative Marketing-Strategie wäre eine Kombination von Outdoor-Aktivitäten wie Bouldern, Bungee-Springen oder Parcours für BMX, Skateboard oder Läufer mit Gastronomie und Spielcasino. Eine Art Erlebnispark für Genuss und Risiko. Wenn nicht der Nervenkitzel und das immer größere Risiko Outdoor-Extremsport und Casino-Spiele verbindet, was denn dann? Denkbar wäre sogar, dass beim Spielen Gutscheine oder Rabatt-Coupons für die vorhandenen Outdoor-Aktivitäten und die angebundene Gastronomie gewonnen werden könnten. Auf jeden Fall haben Kombi-Gewerbe eine große Zukunft, denn einfach ist langweilig!

Vom Jogging zum ersten Marathon oder Triathlon

Viele Menschen beginnen ihre Outdoor-Aktivitäten mit Jogging oder Radfahren. Da Jogging den geringeren Materialaufwand darstellt und doch noch um einiges flexibler als Fahrradfahrradfahren ist, ist es meistens dann doch eher das Joggen. Dauerlauf kann sehr schnell zu einer Gewohnheit, wenn nicht sogar zu einer Art Sucht werden, denn nicht nur der Adrenalinstoß, sondern auch die allgemein zunehmende Fitness lässt einen nach mehr streben. So kommt es dabei nicht selten zu folgender Entwicklung.

Von Stadt- und Rundläufen zum Marathon

Neben den berühmten Runden im Park oder Wald werden sehr oft, gerade in größeren Städten wie Hamburg regelmäßig Laufevents und Läufe angeboten. Das ist abwechslungsreich und unterhaltsam. Ehe man sich versieht, gelangt man dabei recht schnell zum ersten Halb- oder Dreiviertel-Marathon. Dann ist der Weg nicht mehr weit zum ersten HASPA Marathon, dem größten Frühjahrs-Marathon in Deutschland, der übrigens auch zu den bekanntesten und berühmtesten Marathons in Europa gehört. Wen es dann noch immer nach mehr reizt, der kann sich auf die großen Marathons der Welt begeben. Athen, Boston, London und New York um nur einige der berühmtesten zu nennen.

Wer noch mehr will, wird Triathlet

Der reine Marathon ist vielen Athleten auf die Dauer etwas zu einseitig und langweilig. Wenn nicht gerade Hamburg, welche andere Stadt wäre besser geeignet, sich den Triathlon auf die Fahne zu schreiben. Meer, Seen, Flüsse sind wie geschaffen, um das Schwimmen in freier Natur zu praktizieren, sowie auch das weitgehend ebene Land ideal für den Radsport ist. Wenn es also nicht gerade der Ironman von Hawaii sein soll, für einen normalen Triathlon bietet Hamburg ein Riesen-Event, beispielsweise den Hamburg-Wasser-Triathlon, der nach eigenen Angaben der größte Triathlon der Welt sein soll.

Es sind also nicht unbedingt nur Extremsportarten, die einen zu Höchstleistungen im Outdoor-Sport treiben können, sondern insbesondere die eigene Motivation und der Spaß an der Aktivität im Freien. Ganz nebenbei bemerkt, was das selber machen angeht, sind Fahrradfahren, Schwimmen und Joggen immer unter den 5 beliebtesten deutschen Breitensportarten.

Outdoor-Aktivitäten und gesunder Lifestyle

Menschen, die Outdoor-Aktivitäten nachgehen, fühlen sich in gewisser Weise auch der Natur und ihrer Ernährung verpflichtet. Es existiert jedoch neuerdings so etwas wie ein geistiger Trend, man könne unzureichende oder fehlerhafte Ernährung mit Dingen wie Nahrungsergänzungsmitteln oder sportlichen Aktivitäten kompensieren. Das ist allerdings nicht unbedingt richtig. Natürlich kann man seinem Körper zusätzliche Mineralien und Vitamine zuführen, jedoch sollte dies auf natürliche Weise erfolgen, zumal schon sehr oft darauf hingewiesen wurde, dass künstliche oder naturidentische Mineralien und Vitamine eben ganz anders vom menschlichen Körper aufgenommen und verarbeitet werden als natürliche. Regelmäßige Bewegung am Wochenende ist auch nicht unbedingt ein Freibrief, sich unter der Woche kaum oder gar nicht mehr bewegen zu müssen. Ein paar grundlegende Tipps und Hinweise zu einem ausgewogenen Lifestyle sollte sich jeder Outdoor-Aktivist also zumindest mal durch den Kopf gehen lassen.

Die Grundernährung muss stimmen

Die moderne Gesellschaft tendiert immer mehr zum Konsum von Fastfood. In den letzten Jahren hat sich sogar ein regelrecht negativer „To Go Trend“ etabliert, sodass tagsüber fast alles unterwegs gegessen und getrunken wird. Bisweilen ist das aus Zeitgründen vielleicht ganz praktisch, aber es sollte nicht die Regel werden. Zumindest das Frühstück und zwei weitere Mahlzeiten sollten den Anforderungen einer ausgewogenen Ernährung aus Vollkorn, Vollwert und Rohkost entsprechen. Niemand, der Outdoor-Aktivitäten nachgeht, muss Diäten machen, Vegetarier oder Veganer werden, aber der menschliche Körper braucht, besonders bei regelmäßiger Anstrengung, eine gesunde Grundversorgung.

Ausgewogenheit ist das Maß aller Dinge

Ganz ähnlich wie bei der Ernährung ist es auch mit der Bewegung. Niemand ist überfordert, auch mal die Treppen statt des Aufzugs zu benutzen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad einkaufen zu gehen. Ein wenig Frühsport, nur 5 Minuten täglich nach dem Aufstehen ist auch nicht das Verkehrteste und macht aus jedem innerhalb kürzester Zeit einen ganz anderen Menschen. Ein- oder zweimal pro Woche für 30 Minuten durch den Wald oder nahegelegenen Park zu joggen ist auch eine gute Idee. Auf jeden Fall nicht zu viel auf einmal, sondern lieber etwas öfter.

Sind E-Bikes wirklich sinnvoll oder nur eine Art Modeerscheinung?

Blickt man auf die etwa 200-jährige Geschichte des Fahrrades zurück, war immer der Antrieb durch menschliche Kraft das charakteristische Merkmal. Ein klassisches Freizeit- und Breitensportgerät und darüber hinaus ein ausgesprochen günstiges Fortbewegungsmittel. Seit einigen Jahren boomt regelrecht der Verkauf von E-Bikes, auch „Pedelecs“ genannt. Zu Recht?

E-Bikes sind Fahrräder, die mit einem kleinen elektrischen Hilfs- bzw. Zusatzmotor ausgestattet sind und ausgesprochen schnell werden können, sogar bis zu 50 Kilometer in der Stunde. Doch der Elektroantrieb hat nicht nur Vorteile, denn er macht Fahrrad und Konstruktion schwerer. Zwei wesentliche Bauarten sind dabei zu unterscheiden:

  • standardmäßig eingebaute E-Motoren
  • nachgerüstete E-Motor-Antriebe

Mit der zweiten Variante, dem Nachrüsten, sollte man sehr vorsichtig umgehen, denn für den E-Antrieb, mit seinem zusätzlichen Gewicht, Zubehör, und anderes, die höheren Belastungen, insbesondere die Geschwindigkeit, ist ein normales Fahrrad unter Umständen nicht ausgelegt. Diese Option sollte mit einem Fahrradmechaniker sehr gründlich geprüft werden.

Auf die Motivation kommt es an

Wer ein E-Bike nur kauft, um beispielsweise Steigungen zu überwinden, die ihn ansonsten vom alltäglichen Gebrauch des Fahrrades oder einer wochen-endlichen Fahrradtour, aus sportlichen oder gesundheitlichen Aspekten, abgehalten haben, der trifft beim Sinn und Zweck dieser Erfindung genau ins Schwarze. Wenn allerdings nur das günstige und schnelle Herumflitzen durch den Stadt- oder Berufsverkehr im Vordergrund steht, dann wird es gefährlich. Die Unfälle mit E-Bikes häufen sich, weil schnelle E-Bikes leicht von Autofahrern unterschätzt und übersehen werden.

Der Umwelt zuliebe?

Energie, auch wenn sie aus der Steckdose kommt, sollte nicht verschwendet werden und der verstärkte Gebrauch von E-Bikes (als Ersatz des konventionellen Fahrrades) stellt einen zusätzlichen Stromverbrauch dar, den es vorher nicht gab. Batterien und Akkus, auch das wissen wir alle, sind Sondermüll und in jedem Supermarkt stehen dafür Sammelbehälter bereit. Auch die Herstellung all des zusätzlichen Elektro-Zubehörs ist nicht gerade das, was man unter sorgfältigem Umgang mit Ressourcen versteht. Der Sinn und Zweck eines E-Bike-Kaufs sollte am Ende gut überlegt sein.

Fazit: Sollten wir nicht vielleicht doch lieber weiterhin in die Pedale treten?