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Mit Smartphones und Tablets die Natur ins Haus holen

Wall-Gardening war lange Zeit ein Trend wohlhabender Bürger, bei dem mit viel technischem Aufwand die Außen- oder Innenwände des Hauses begrünt worden sind. Dank einer kostspieligen Technik lässt sich das Grün an der Wand im Wohnzimmer bewässern und mit künstlichem Sonnenlicht bestrahlen. Hier trifft Hightech auf Natur. Hier wird das heimische Wohnzimmer zu einem Dschungel. Doch nicht nur Privatpersonen, auch Firmen lassen sich auf diese Weise ihre Domizile verschönern. Doch es geht auch komplett digital.

Knisternde und romantische Kaminstimmung im Auto genießen

Der neue Tesla macht es möglich. In der Mitte des Armaturenbretts wurde ein überdimensionaler Bildschirm integriert, dessen Hauptaufgabe darin besteht, den Fahrer mit allerhand Informationen zu versorgen oder Einstellungen an Heizung oder Navigation vorzunehmen. Doch bei diesen Funktionen haben es die Entwickler nicht belassen. Es wurde auch ein digitaler Kamin integriert. Der erste seiner Art. Wer diesen aktiviert, erlebt schummrige und romantische Kaminstimmung in seinem Auto. Dies wird erreicht, in dem zum einen das Feuer visuell auf dem Bildschirm dargestellt wird und zum anderen über die zehn Lautsprecher ein entsprechendes Knistern abgespielt wird. Weiter wird die Heizung samt Sitzheizung so eingestellt, dass sich im Körper die entsprechende Wärme einstellt. Realistischer ist dies bisher noch niemandem gelungen.

Sogar Casinos holen die Natur auf die Bildschirme

Damit die Spieler nicht nur Spaß am Spiel haben, werden sie in interessante Themenwelten versetzt. Was in Las Vegas schon seit Jahren praktiziert wird, findet nun auf dem Smartphone Einzug. Die aktuellen Geräte machen dies technisch möglich. Vom Dschungel in die Wüste und wieder zurück, hier geht mittlerweile so einiges. Wer dies jetzt einmal ausprobieren möchte, der informiere sich aber bitte vorher über die Casino Bewertungen, denn die online Casino Bewertungen können dabei helfen sein Geld zusammenzuhalten, ob Dunder oder Casino Royale, bitte immer vorher die Bewertungen lesen. Dann steht dem Eintauchen in die vielen Themenwelten auch nichts mehr im Wege.

Geocaching – die etwas andere Art sportlichen Wanderns

Es ist in aller Munde, aber was ist „Geocaching“ eigentlich? Viele Menschen beschreiben es kurz nur mit einer neuen Art „GPS-gesteuerter Schnitzeljagd“, aber scheint viel mehr dahinter zu stecken. Immerhin zählt die internationale Datenbank geocoaching.com mittlerweile Millionen von Mitspielern.

Was ist ein Geocache?

Der Geocache ist so etwas wie ein Schatz, der gesucht und natürlich auch gefunden werden muss. Es ist üblicherweise ein robuster, wasserdichter Behälter, in dem sich ein Buch befindet, in dem sich der oder die glücklichen Finder eintragen können. Dieses Buch wird auch Logbuch genannt. Oft befinden sich im Geocache auch Gegenstände, die ausgetauscht werden müssen. Jeder Geocache hat einen Besitzer (eng. „Owner“), der genau wie die Spieler das gesamte Treiben im Spiel per GPS verfolgt.

Woher kommt Geocaching?

Das ganze Spiel hat, wie so vieles heute, seinen Ursprung in den USA. Nachdem das US-Militär die Blockade bzw. die künstlich erzeugte Verschlechterung des GPS-Systems auf 100 Meter aufhob und somit Ortungen auch für Privatpersonen im Zehn-Meter-Bereich möglich wurden, wurde das Spiel von einem Mann namens Dave Ulmer in Portland, Oregon, USA ins Leben gerufen. Seither hat sich das Spiel wie eine weltweite Epidemie verbreitet. Es gibt sogar einen außerirdischen Geocache in der Internationalen Raumstation ISS. Laut Angabe in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia gibt es in Deutschland 367.000, in Österreich 48.000 und in der Schweiz mehr als 31.000 Geocaches. In den USA liegt die Zahl weit über einer Million. Außer in Somalia und Nordkorea gibt es sie anscheinend in jedem anderen Land der Erde.

Weitere Herausforderungen

Was das Spiel wohl besonders interessant macht, sind die verschiedenen Größen der Geocaches. Die gebräuchlichen Größen gehen von Nano über Micro/Mini, Small, Regular/Medium bis Large. Der Nano ist ein winzig kleiner Behälter, der nur etwa einen Zentimeter Durchmesser besitzt, während die größten auch ein Eimer oder eine Box sein können, die sehr große Tauschgegenstände enthalten.

Wer Outdoor-Aktivitäten liebt, sollte es auf jeden Fall mal ausprobieren. Falsch machen kann man dabei nicht wirklich viel.

Allgemeines zu moderneren Arten des Wanderns

Viele Leute denken beim Begriff Wandern gern an etwas Altes, Hausbackenes, wo Menschen mittleren oder höheren Alters, am besten noch mit Wanderstock und Gamsbart-Hut, durch Feld, Flur oder wie Hannibal durch die Alpen ziehen. Nicht, dass es diese Form des klassischen Wanderns nicht mehr gibt, aber sie ist etwas aus der Mode gekommen und wurde durch eine Reihe neuer Wander-Varianten bereichert.

Ein paar der neuen Varianten möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen. Die meisten erklären sich zwar bereits durch ihren Namen, aber für detailliertere Informationen empfiehlt sich, in Wanderbüchern oder auch im Internet Details zu suchen. In jedem Fall gibt es zu jeder Wanderart in der folgenden Übersicht eine kurze Erläuterung.

  • Barfuß-Wandern – ein Erlebnis-Gefühl pur für die Füße in der Natur
  • Bildungswandern – raus in die Natur zu Sehenswürdigkeiten oder Kulturstätten
  • Esel-Wandern – ein Esel als Transport- bzw. Lastentier wird mitgenommen (nicht zum Reiten)
  • Fasten-Wandern – Wandern in Verbindung mit Verzicht auf „feste“ Nahrung

(vorher die Gesundheit und medizinische Unbedenklichkeit prüfen lassen)

  • Gourmet-Wandern – zu einem ganz besonderen Restaurant oder Café
  • Kanuwandern – mit Teilstrecken auf dem Wasser per Kanu, Kajak oder Kanadier
  • Marathon-Wandern – Tagesmindestleistung: die Marathonstrecke von 42,8 km
  • Nacht-Wandern – am besten ohne Taschenlampe, nur bei Mondlicht
  • Nackt-Wandern – FKK-Ausflüge für Nudisten in Natur und Umwelt

(unbedingt die regionalen Bedingungen und Erlaubnis prüfen)

  • Schnee-Wandern – im Winter oder im Dauerschneegebiet im Gebirge (nicht auf Wegen)
  • Wasser-Wandern – unterwegs nur in Bächen, Flüssen und Seen (Uferbereich)
  • Zeit-Wandern – man wandert nur eine vorgegebene Zeit pro Tag und übernachtet in der Natur

Natürlich ist diese Liste nicht das Maß aller Dinge. Ganz im Gegenteil. Lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf und erfinden oder gestalten Sie eigene Wander-Arten im Hamburger Umland. Probieren Sie es einfach mit guten Freunden und Bekannten aus. Es sollte in jedem Fall spaßig werden. Bei mehrtägigen Ausflügen wären natürlich auch tägliche Wechsel oder Kombinationen verschiedener Wanderarten möglich.

Tipp: Singen Sie beim Wandern mal wieder. Das befreit die Seele.

Warum werden Outdoor-Aktivitäten immer wichtiger?

Vor einiger Zeit wurde ein interessanter Test bekannt, in dem aus einem DIN-A4-Blatt jeweils zehn Firmensymbole (links) und zehn Blätter und Samen (Eichel, Tannenzapfen, etc.) abgebildet waren. Zu den Bildern gab es je ein Feld, um die entsprechenden Namen einzutragen. Während sich Grundschüler noch einigermaßen über Wasser halten konnten, war bei Teenagern und jungen Erwachsenen gar nichts mehr zu holen. Unterm Strich ein totales Debakel, denn das einzige, was alle sofort erkannten, waren die Firmensymbole wie Apple, Mercedes, Nike, Facebook, usw., während viele Teilnehmer noch nicht mal ein Eichenblatt oder eine Eichel wiedererkannten.

Outdoor-Aktivitäten in und um Hamburg haben immer etwas mit Natur und Umwelt zu tun, und wir können nach wie vor im Wald, Park oder auf weiter Flur viel über unsere Umwelt lernen, von der wir wissen, dass sie geschützt werden muss. Wenn man die Natur nicht kennt und begreift, wie Ökosysteme funktionieren, wie soll man dann nachvollziehen, wie sie geschützt werden müssen? Der reale Bezug zu unserer Umwelt und Natur geht langsam aber sicher verloren, sodass wir kaum etwas davon merken, sofern wir mit den Ergebnissen eines derart einfachen Tests konfrontiert werden. Aber auch im Bereich der gängigen Lebensmittel, wie bei Getreidesorten, wird es schon eng. Wer Weizen-, Roggen- und Haferähren sauber voneinander trennen kann, macht eher den Eindruck eines Ernährungsexperten, als den eines allgemein Gebildeten. Corn Flakes gelten als Müsli und Nektar als Saft, es wird immer konfuser.

Es wird zwar immer wieder gern von einer notwendigen Reformierung des Bildungssystems gesprochen, aber wenn es um die grundlegendsten Dinge der Allgemeinbildung geht, strauchelt die Kenntnis bereits bei Umwelt und Natur. Ob sich solche Defizite mit der vielseitig diskutierten Digitalisierung beheben lassen können, sei dahingestellt. Es scheint zumindest aus heutiger Sicht sinnvoller zu sein, den nächsten Familienausflug in die Natur Hamburgs wieder ins Programm der Freizeitgestaltung aufzunehmen und aktive Outdoor-Aktivitäten zu fördern. Der Mensch fühlt sich üblicherweise in der Natur sehr wohl und mit etwas Zeit lässt sie sich auch wieder neu entdecken.

Soziale Aspekte bei Outdoor-Aktivitäten nicht vergessen

Gerade Outdoor-Aktivitäten haben etwas sehr Angenehmes, denn sie stehen üblicherweise nicht unter dem allseits vorhandenen Konkurrenz- und Leistungsdruck. Wer gemeinsam in der Natur Hamburgs eine Radtour macht, kommt auch gemeinsam ans Ziel. Gleiches gilt für Boots-, Wander- oder Klettertouren. Der Langsamste bestimmt immer das Fortkommen der Gruppe und man nimmt liebend gern auf ihn Rücksicht. Obwohl einige Outdoor-Aktivitäten in Hamburg mehr in Richtung Individualsport gehen, ist der soziale Gruppengedanke zum Glück nach wie vor federführend.

Gerade in letzter Zeit haben viele größere deutsche Städte wie Hamburg eineige Erfahrungen gemacht, wie der Umgang mit neuen Mitbürgern mit Migrationshintergrund aussieht und man arbeitet an Integrationsprogrammen. Denken wir an die Inklusions- und Integrationsschulen zurück, stellen wir fest, dass viel mehr möglich ist, als vielleicht zunächst angenommen wurde. Leider gibt es aber nach wie vor noch ein ganz besonderes Defizit bei der Integration von Mitmenschen mit einer Behinderung oder von Menschen mit Migrationshintergrund bei jeglicher Art von sportlichen Aktivitäten.

Fast alle Outdoor-Aktivitäten sind gerade wegen des fehlenden Wettbewerbs nahezu prädestiniert, um diesbezüglich einen Mehrwert in die Gesellschaft zu bringen, aber von Outdoor-Events oder -möglichkeiten für Mitmenschen mit einer Behinderung fehlt weitestgehend jede Spur. Dabei ist es doch gerade der medizinische Fortschritt im Bereich von Prothesen, der durch den Einsatz moderner Robotik ganz hervorragende Ergebnisse erzielt hat. Natürlich gibt es die Paralympics oder besondere Sportveranstaltungen für körperlich behinderte Menschen, aber wer ist denn im normalen Leben schon Leistungssportler? Die Mehrheit doch wohl eher nicht.

Integration ist von Haus aus ein bilateraler Prozess, der das Aufeinanderzugehen auf beiden Seiten fordert. Die Seite mit dem Handicap ist aber in der Regel nicht diejenige, die den ersten Schritt tut. Sie nimmt jedoch jede noch so kleine Aufforderung, mitzumachen, mit größter Freude entgegen und beteiligt sich gern an allen möglichen Aktivitäten. Leider gibt es sehr wenige Sportinstitutionen, die damit werben, auch hilfsbedürftigen Mitmenschen ein entsprechendes Ambiente zu bieten. Ein sehr wichtiger Schritt, der gemacht werden sollte, denn mit Schulen allein ist es nicht getan.

Outdoor schon zu Hause – Umweltschutz fängt beim Einkauf an

Machen wir Sport oder andere Aktivitäten in der Natur, gehen wir dort in der Regel mit unserem Ambiente recht sorgsam um. Leider tun das nicht alle Menschen und nicht selten findet man in Parks oder im Wald nach wie vor Plastik und andere Abfälle in der Botanik. Das einfachste ist in dem Moment aufheben und ab damit in die nächste Mülltonne. Selbst Profisportler wie Bergsteiger machen das wie selbstverständlich und es hat sehr wenig Sinn, sich über die Verursacher aufzuregen, denn die scheint es immer wieder zu geben, selbst wenn die Strafen noch so hoch wären.

Immer mehr Müll

Es ist schon irgendwie eine Ironie des Schicksals, aber es scheint tatsächlich immer mehr Müll zu geben, obwohl doch angeblich so viel dagegen getan wird. Wirklich? Es ist zwar gelungen, nach Jahren die Plastiktüten aus den Supermärkten zu verbannen, wenn wir aber mal genauer hingucken, ist dafür fast jedes Obst und Gemüse heute einzeln in Plastik-Beutelchen, Folien oder Netzen verpackt. Da scheint also einiges falsch zu laufen. Warum? Das liegt wohl am meisten daran, dass sehr viel Obst und Gemüse kaum noch aus der EU stammt, sondern aus Ägypten, Israel oder sonst wo, je nachdem von welchem Land der Erde es gerade günstiger importiert werden kann. Kaffee to go und Fastfood-Industrie sparen auch nicht gerade mit Müllverpackungen, und entsprechende Verordnungen lassen immer sehr lange auf sich warten.

Müll vermeiden

Wem seine Umwelt etwas wert ist, denn rund ein Drittel aller Plastikabfälle landen irgendwann im Meer, der sollte schon beim Kauf von Lebensmitteln darauf achten, nicht das zu kaufen, was unnötig viel mit Plastik eingepackt ist. Gleiches gilt auch für alle anderen Handelswaren. Das Spiel mit dem „Verpackung im Handel lassen“ ist auch nicht wirklich eine Lösung, denn der wirft sie schließlich auch in den Müll. Viele Menschen haben über Pfandflaschen und -dosen ein recht gutes Umweltbewusstsein in Sachen Müll entwickelt, es gilt halt jetzt nur noch, das Ganze zu optimieren. Machen Sie bitte mit!

Die Top 10 der beliebtesten, deutschen Outdoor-Aktivitäten

Je nach Standort ist das mit den Top 10 Outdoor-Aktivitäten in Deutschland ganz verschieden. Bestimmte Freizeitaktivitäten (Segeln oder Windsurfen) sind in vielen Regionen alleine deshalb nicht so sehr angesagt, weil die räumlichen Bedingungen (Seen und Flüsse) in der näheren Umgebung fehlen. Das ist in Hamburgs Natur nicht der Fall, dafür fehlen Berge und sehr oft der natürliche Schnee. Die folgende Liste ist regional geprägt, bezogen auf Deutschlands Norden, in anderen Regionen mag das ganz anders aussehen.

1. Windsurfen

Seit den 60er Jahren wurde das Surfen (Wellenreiten), vor allem aus Kalifornien (USA), in die Welt getragen und verband sich, wo es keine Brandung gab, mit dem Segeln. So entstand das Windsurfen.

2. Snowboarden

Das Snowboardfahrern ist wie Surfen, aber im Schnee. Der Snowboarder fährt mit Lift, Gondel oder Bahn auf den Berg und fährt dann einfach wieder ins Tal. In Hamburg geht das im Snow Dome.

3. Segeln

Segelschiffe kennt man aus der Antike, wo sie zunächst als Kriegs-, dann als Handelsschiffe dienten. Der Beginn des Sportsegelns liegt etwa im 17. Jahrhundert (erste Yachtclubs).

4. Bouldern

Im Grunde ist Bouldern nichts anderes als Bergsteigen, eben nur ohne Kletterseil und -gurt. Eine Sicherung erfolgt durch Hilfestellung der Kollegen. Ein Trendsport und seit den 90ern beliebt.

5. Reiten

Ein Klassiker wie das Segeln. Erste Aufzeichnungen über Reitkünste gehen ins 4. Jahrhundert zurück. Am bekanntesten sind Pferderennen, Spring- und Dressurreiten.

6. Stand Up Paddling

Absolut neuer Trend- und Modesport bei dem man kniend oder stehend auf einem Brett paddelt.

7. Tauchen

Sporttauchen ist jung und erst seit den 50er bzw. 60er Jahren bekannt. Nach Perlen, Korallen und Schwämmen tauchte man aus kommerziellen Gründen allerdings schon 4500 v. Chr.

8. Longboarden

Wie Surfen oder Snowboarden, aber auf der Straße mit eigenem Antrieb.

9. Wandern

Mit endlos vielen modernen Varianten wie Geocaching ein absoluter Klassiker und wahrscheinlich genauso alt wie die Menschheit.

10. Yoga

Immer beliebter wird Yoga, ein Training für Körper und Geist unter freiem Himmel, in Grünanlagen und Parks.

Ist „immer extremer“ das Spiegelbild unserer Zeit?

Wer kennt es nicht das berühmte Motto im Outdoor-Extremsport? „Immer weiter, höher, schneller!“, aber vor allem immer „riskanter und extremer“. Es scheint eine Sucht zu sein, die diese Akteure zu immer neuen Höchstleistungen gegen ihre eigenen Grenzen treibt. Da springen Menschen vom höchsten Gebäude der Welt, dem „Burj Khalifa“ in Dubai oder fahren in hunderten von Metern Höhe auf einem Stahlseil mit einem Mountainbike über eine Schlucht. Der eine fährt mit einem Düsenfahrrad über 300 Stundenkilometer und der nächste springt aus 40.000 Metern Höhe (fast aus dem All) im freien Fall mit einem Fallschirm ab und bricht dabei die Schallmauer. Jeder normale Mensch hält diese Leute zunächst für völlig krank, zieht danach auf der anderen Seite allerdings innerlich den Hut vor ihnen.

Was ist das? Schon Wahnsinn oder noch Sport?

Was es noch alles gibt

Es sind aber nicht nur Formen des Extremsports wie Fassaden-Klettern, Bungee-Springen, Militär-Parcours oder die zuvor genannten Extrem-Events, die offensichtlich das erreichbare Limit immer weiter hinausschieben. Piercings, Brandings, Tattoos, Implantate und andere Exzesse körperlicher Modifikationen (Richtung Star Wars oder Star Trek Außerirdische) nehmen immer bizarrere Formen an. So hat sich angeblich erst kürzlich eine Engländerin die Kuppe ihres kleinen Fingers amputiert und trägt diese jetzt in Alkohol konserviert in einem Fläschchen als Kettenanhänger am Hals. Was wird das, wenn wir mal an ein Ende kommen? Oder gibt es vielleicht gar keine Grenzen und Hemmschwellen mehr und alles was irgendwie geht, ist auch erlaubt?

Wer zieht die Bremse?

In gewisser Hinsicht sind wir alle bereits auf dem Weg in diese Richtung, wenn wir zum Beispiel an die mittlerweile zum gesellschaftlichen Schick gehörenden Schönheitsoperationen denken. Flaten hier, Lippen da, Brust zu klein oder zu groß, Augenbrauen, Nase, alles kann man heute bereits korrigieren, sofern es gut geht. Auch bei der Nahrung machen wir nicht mehr halt. Eis mit Bier oder Thunfisch-Geschmack oder Schokolade mit geräuchertem Speck.

Nutzen Sie Outdoor-Aktivitäten als digitale Auszeit

Wir hören und lesen es in den Medien immer wieder, das sog. Zivilisationskrankheiten wie Depressionen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen oder Migräne immer weiter um sich greifen. Viele Menschen leiden unter einer generellen, unterschwelligen Nervosität. Ob das jetzt unmittelbar mit dem ständig steigenden Medienkonsum zusammenhängt, sei dahin gestellt, der Verdacht liegt allerdings sehr nahe. Laut Medienberichten konsumiert der Mensch bis zu 10 Std. täglich irgendwelche Medien. Musik, Filme, Spiele und Internet dominieren den Alltag. Arbeitsplätze ohne PC oder Control Panel gibt es kaum noch. Selbst Psychologen müssen Rechnungen schreiben oder die Steuererklärung abgeben. Zu den großen Veränderungen der letzten Jahrzehnte in der Gesellschaft gehören einfach das Internet und die mobile Kommunikation. Die Funknetze werden immer flächendeckender und die Strahlenbelastungen immer größer. Viele Experten warnen sogar schon vor dem neuen 5G Netz, dass bis in den Bereich von 20 bis 100 GHz vordringen soll.

Was zu viel ist, ist zu viel

Der Tag hat bekanntlich nur 24 Stunden. Wenn die Werte aus Statistiken zu Umfragen stimmen, verbringt der Durchschnittsdeutsche, also auch jeder Hamburger, 4–6 Std. am Tag an seinem Smartphone (Media, Internet, Spiele, etc.), 1,5-2,5 Std. vor dem Fernseher und ca. 1 Std. mit Telefonieren. Musik hören, Filme sehen und Videospiele (X-Box, Playstation, etc.) kommen noch dazu. Wer ca. 7 Std. schläft und 8-9 Std. arbeitet, kann sich jetzt sehr einfach ausrechnen, wie viel Zeit ihm noch für persönliche, soziale Kontakte und zum Leben bleiben. Nämlich so gut wie keine.

Ruhig mal abschalten

Gerade Outdoor-Aktivitäten sind wie geschaffen, Geist und Seele mal eine Pause zu gönnen. Die Natur in und um Hamburg herum ist traumhaft schön. Nutzen Sie ihre Freizeit für eine kleine digitale Säuberungsaktion im Kopf. Nichts ist so dringend, als dass es nicht eine oder zwei Stunden warten könnte. Die Menschheit ist tausende von Jahren ganz ohne Smartphones ausgekommen, dann sollte es doch heute auch noch für einen Nachmittag klappen – oder? Gönnen Sie ihrem Körper ab und zu eine digitale Auszeit und schalten einfach mal ab.

Neue Geschäftsidee: Live-Casinos mit Outdoor-Aktivitäten

Wer des Öfteren im Internet unterwegs ist, dem begegnen sie ständig, die Pop-Up Fenster und Werbespots von Online-Spielcasinos. Wer gerne Glücks- und Casino-Spiele wie Roulette, Poker oder Blackjack spielt, ist dort bestens aufgehoben. Die großen Anbieter sind sehr seriöse Unternehmen und bieten auf ihren Portalen alle Arten von Spielen an. Selbst Wetten für viele Sportereignisse und Fußball-Toto sind möglich. Einfach online registrieren, ein persönliches Konto eröffnen und schon kann das Zocken beginnen. Alle Anbieter können recht einfach über „casino review“ oder „online casino review“ überprüft werden, indem man nach dem entsprechenden Casinonamen wie „Sinspins“ sucht und sich die Bewertungen durchliest. Sehr viele Online-Spielcasinos machen sehr lukrative Angebote mit Startguthaben, sodass es zumindest am Anfang keine direkten Verluste gibt. Um neue Spiele kennenzulernen, gibt es auch Spielvarianten, bei denen es nur um Punkte geht. Die Online-Casinos sind, insbesondere wegen ihrer Flexibilität, derzeit äußerst beliebt, tun sich aber etwas schwer, im realen Leben für sich zu werben und Fuß zu fassen.

Suche nach neuen Geschäftsmodellen

Üblicherweise ist das Betreiben von Glücksspiel-Einrichtungen mit alten, etablierten Unternehmen und Lizenzen abgedeckt. So gibt es seit jeher auch in Hamburg eine Reihe von Spielbanken und -casinos. Direkte, öffentliche Werbung für Glücksspiele ist gerade wegen der Gefährdung Minderjähriger sogar gesetzlich verboten. Wodurch Online-Casinos in letzter Zeit immer öfter von sich reden machen, sind Casino-Cafés und -Hotels bzw. -Restaurants, die eine Kombination zwischen Gastronomie und Glücksspiel-Casino herstellen. Eine clevere Marketing-Strategie, um in diesen bestehenden Markt einzudringen.

Outdoor-Aktivitäten und Spielcasino

Eine ganz neue, sehr innovative Marketing-Strategie wäre eine Kombination von Outdoor-Aktivitäten wie Bouldern, Bungee-Springen oder Parcours für BMX, Skateboard oder Läufer mit Gastronomie und Spielcasino. Eine Art Erlebnispark für Genuss und Risiko. Wenn nicht der Nervenkitzel und das immer größere Risiko Outdoor-Extremsport und Casino-Spiele verbindet, was denn dann? Denkbar wäre sogar, dass beim Spielen Gutscheine oder Rabatt-Coupons für die vorhandenen Outdoor-Aktivitäten und die angebundene Gastronomie gewonnen werden könnten. Auf jeden Fall haben Kombi-Gewerbe eine große Zukunft, denn einfach ist langweilig!